Vortrag zum Thema „Möglichkeiten der Gestaltung unserer letzten Lebensphase“
mit Dr. Hartmut Dittmann und Marlene Siebold, organisiert von der St. Peter-Paul-Stiftung.
Unter der Fragestellung: "Was kann ich tun, um im Alter körperlich und geistig fit zu bleiben?
Wie will ich meinen Lebensabend gestalten? Und wer wird mich pflegen?"
Diese und ähnliche Fragen betreffen früher oder später jede und jeden von uns. Und dennoch fällt es vielen schwer, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen.
Das Stiftungskuratorium der St. Peter-Paul-Kirchengemeinde Hermannsburg lädt Sie herzlich dazu ein, mit Fachleuten über verschiedene Aspekte des Älterwerdens und des Sterbens ins Gespräch zu kommen.
Am Freitag, 30.10.2026 sprechen Dr. Hartmut Dittmann, ehemals praktizierender Allgemein- und Palliativmediziner in Hermannsburg, und Marlene Siebold, GVP-Gesprächsbegleitende aus Altenhagen sowie Referentin des Landesstützpunktes Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e.V., darüber, welche Möglichkeiten wir bei der Gestaltung unserer letzten Lebensphase haben.
Dabei soll deutlich werden: Auch in gesundheitlichen Krisensituationen muss der Weg nicht zwangsläufig aus dem eigenen Zuhause herausführen oder mit einem Krankenhausaufenthalt verbunden sein. Mit frühzeitig festgelegten und kommunizierten Wünschen für die letzte Lebensphase sowie rechtzeitig aufgebauten Strukturen kann eine gute palliative Versorgung auch im häuslichen Umfeld gelingen.
Gleichzeitig richtet sich der Blick auf stationäre Pflegeeinrichtungen: Sie könnten den Bedürfnissen der dort lebenden Menschen noch besser gerecht werden und an Attraktivität gewinnen, wenn sie sich stärker öffnen und zu Orten gesellschaftlichen Lebens weiterentwickeln.
Eine weitere Perspektive bietet die Bewegung der „Caring Communities“ – solidarische und sorgende Gemeinschaften, in denen Menschen sich generationenübergreifend und in allen Lebensphasen unterstützen. Gemeinsam mit professionellen und ehrenamtlichen Akteur*innen können so tragfähige soziale Netze entstehen, insbesondere dort, wo familiäre Strukturen fehlen.
Die Veranstaltung lädt dazu ein, sich frühzeitig mit der Frage auseinanderzusetzen, wie wir unser Älterwerden und unsere letzte Lebensphase gestalten möchten – als individuelle, aber auch als gesellschaftliche Aufgabe, die uns alle betrifft.
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Hermannsburg